3. Februar 2007
Fragebogen zum Tagebuch schreiben
Irmela Speer schreibt gerade eine Dissertation zum Thema “Tagebuch schreiben, Lesen, Erinnern”. Dabei geht es nicht so sehr darum, WAS geschrieben wird, sondern um das WIE des Schreibprozesses und vom späteren Lesen. Ein Schwerpunkt wird sein, wie sich das Erinnern durch Tagebuch schreiben konstruiert.
Noch ist die Dissertation in den Anfängen; wer Lust hat seine Erfahrungen mit einzubringen ist gerne eingeladen, den Fragebogen unter www.tagebuchschreiben.net auszufüllen.

Am 17. Januar 2008 um 14:49 Uhr
Tagebuchschreiben.net wäre sicher ganz toll gewesen,aber da ich nicht eine halbe Stunde oder so warten kann,bis der Server angesprungen ist,lasse ich es.Übrigens:ja,Tagebuch ist auch so eine Sache.Meine Handschrift war glücklicherweise so klein und unleserlich,daß es meinem Ex nicht gelingen wird,was zu entziffern,da stört es mich nicht weiter,wenn er wohl mit meinem Tagebuch in gelb angeben kann,wie sehr er geliebt wurde.Tagebuch sollte eigentlich etwas sehr Intimes sein,wo blieben wir denn,wenn wir jeden an dem teilhaben lassen würden,was uns im Inneren plagt?Wieviele belächeln und lästern nur ab und wissen gar nichts über den Menschen,den sie so verhöhnen…
Am 17. Januar 2008 um 15:54 Uhr
Ich hab nie “für die Schublade” geschrieben, irgend ein Adressat musste schon sein. Angefangen hab ich mit Briefen an meinen Yoga-Lehrer und nach zwei Jahren merkte ich, dass meine Texte ebensogut “an alle” bzw. niemand bestimmten gerichtet sind - also fing ich an mit dem Schreiben im Web und bin sehr glücklich damit!