
Erotisch schreiben - Szenen und Geschichten aus Lust und Leidenschaft
Aktive Schreibphase im virtuellen Gruppenraum: vier Wochen;
Ausklang, Fazit-Texte, Gespräche im Salon: zwei Wochen
Kursleiterin: Claudia Klinger
Kursgebühr: wird noch bekannt gegeben;
Dieser sechswöchige Schreibworkshop wendet sich an Menschen, die gerne erotische Szenen und Geschichten schreiben oder erste Erfahrungen damit machen wollen. Da wir die ganze Bandbreite zwischen "erotischer Literatur" und (mehr oder weniger) "literarischem Porno" spielerisch ausexperimentieren, musst du volljährig sein, um teilnehmen zu können.
Der Kurs ist KEIN Selbsterfahrungskurs: Wie viel eigene Erfahrung in deinen Texten steckt, ist und bleibt dein Geheimnis. Niemand erwartet von dir, dass du dich in irgend einer Hinsicht persönlich "outest" - weder was die sexuelle Orientierung noch deine persönlichen Neigungen angeht. Alle Texte, die im Kurs entstehen, betrachten wir als "Fiction". Ob ganz normaler Blümchensex, Polyamoriges, Tantra, SM oder die Leidenschaft für Wollpullover: du bist eingeladen, deiner Fantasie freien Lauf zu lassen, doch auch gefordert, gegenüber den Texten der Mitschreibenden entsprechende Gelassenheit und Toleranz zu üben!
Wenn Du nun Lust aufs "lustvolle Schreiben" hast und gerne dabei sein willst, lies die ausführlichere Kursbeschreibung und melde Dich an!
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Evtl. gibts zum Jahreswechsel wieder einen Transfer-Kurs!
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Wenn ich nicht schreibe, fühle ich, wie meine Welt schrumpft; ich fühle mich in einem Gefängnis. Ich empfinde, wie ich mein Feuer und meine Farben verliere...
Anais Nin - Die Tagebücher 1947-1955
...weil ich aber schreibe, seit ich denken kann, eröffnen sich mir Welten: Indem ich mich ausdrücke, entdecke ich mich nicht nur selbst, sondern ich erschaffe mich auch.
Schreiben kann vieles sein: Erzählung, Analyse, Tatsachenbericht, Ausdruck von Stimmungen und Gefühlen, Selbsterforschung, Gelassenheitsübung, Probehandeln, Experimentierfeld, Spielwiese - und natürlich gutes Handwerk bis hin zur Kunst.
Obwohl wir "nur" Worte aneinander reihen, verändert regelmäßiges Schreiben die Wahrnehmung und damit auch das Erleben. Schreibend komme ich mit mir selbst und mit der Welt, ihren tausend Zumutungen und Freuden, besser zurecht. Ohne mich an etwas Äußeres, inhaltlich Konkretes binden zu müssen, ist mir das Schreiben zum "roten Faden" des Lebens und Arbeitens geworden. Im ganz persönlichen Schreiben - sei es in Monologen, Dialogen oder in der Kommunikation mit Gruppen - lernte ich, ich selbst zu sein. Sowohl im Reich von Beruf und Berufung, als auch ganz privat.
Um dieses Potenzial des Schreibens zu entfalten, muss der Schreibende einen ureigenen Zugang finden - jenseits des Denkens an die Leser, an Zielgruppen, an die Regale des Buchhandels und die mögliche Verwertbarkeit. Ich nenne es "in den Fluss kommen" - den Schreibfluss, der anstrengungslos fließt, sobald er von den Staudämmen, Betonfassungen und Wehren befreit ist, in die wir ihn eingesperrt haben.
Schreibimpulse.de wird niemals ein unpersönlicher Massenbetrieb werden. Ich freu mich über dein Feedback, über Vorschläge und Fehlermeldungen - schreib mir eine E-Mail über das Kontaktformular.